Wie entwickelt sich Köln Deutz weiter?

Wenn Touristen von Köln sprechen, meinen Sie meistens die linksrheinische Innenstadt mit dem Dom. Auswärtige kennen den nur eine Fahrt über die Hohenzollernbrücke entfernten Stadtteil Deutz meistens nur wegen der Messe. Dies könnte sich bald ändern, denn für Köln Deutz bestehen große Baupläne. „Deutz kommt!“ heißt die von Stadt und Wirtschaft getragene Initiative, die Köln Deutz mit Bauprojekten attraktiver machen möchte. Der renommierte Architekt Albert Speer jr. hat hierfür einen Masterplan ausgearbeitet, der den rechtsrheinischen Stadtteil besser mit dem Zentrum verbinden und gleichzeitig Deutz zu einem pulsierenden Stadtleben verhelfen soll. Neben der Hohenzollernbrücke sollen so zwei weitere Fußgängerbrücken über den Rhein entstehen. Kölner und Touristen können so einfacher nach Deutz kommen. Sind sie dann angekommen, können sie den Rhein in seiner vollen Pracht genießen, denn es wird gerade der neue Rheinboulevard gebaut, der als Treffpunkt für die Menschen und als Flaniermeile gedacht ist. Auch die Messe wird gerade erneuert. Neben dem Messegelände entsteht gerade die 5,4 Hektar große „MesseCity“, in der neben 135.000 Quadratmetern Bürofläche auch Restaurants, Geschäfte und Theater vorgesehen sind. Neue Aufgaben warten auch auf das ehemalige Lufthansagebäude, welches gerade saniert und teilweise neu gebaut wird. Das neue Gebäude, „maxCologne“ genannt, soll eine der exklusivsten Geschäftsadressen der Rheinmetropole werden. Über 45.000 Quadratmeter Bürofläche werden hier entstehen, dazu kommen etliche Restaurants und Geschäfte. Darüber hinaus ist es auch geplant, den Stadtteil stärker zu begrünen, mehr Fußgängerzonen und Parks sollen entstehen. Deutz verändert sich also. Es ist gut möglich, dass ein Besuch in Deutz in Zukunft sowohl für Kölner als auch für Touristen zum Pflichttermin wird.

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